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News - zweifelhaftes Marketing

[07.01.2019]Pfalz Inkasso für RVS - Regionaler Verkehrs u. Stadtplanverlag GmbH tätig

RVS - Regionaler Verkehrs u. Stadtplanverlag GmbH beauftragt Pfalz Inkasso GmbH mit Forderungseinzug

[03.01.2019]Verlag für Printmediengestaltung beauftragt Creditreform Koblenz

Creditreform Koblenz Dr. Rödl & Brodmerkel KG übernimmt im Auftrag der Verlag für Printmediengestaltung UG & Co. KG Inkassotätigkeit

[10.12.2018]Inkassodrohung der Datenschutzauskunft-Zentrale

Datenschutzauskunft-Zentrale droht mit Abgabe an Inkassomanagement

[26.11.2018]Datenschutzauskunft-Zentrale verschickt Rechnungen

Rechnung wegen Basisdatenschutzes

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[18.01.2019] Schiffs­fonds­beteiligung: Vergleichssumme wegen angeblich fehlerhafter Anlageberatung unterliegt nicht der Kapital­ertrags­steuer

Die Beklagte des zugrunde liegenden Verfahrens hatte das jetzt klagende Kreditinstitut zunächst in einem Vorprozess vor dem Landgericht Essen wegen angeblich fehlerhafter Anlageberatung auf ...

[11.01.2019] Vertragswidrige einseitige Kürzung des Leistungsumfangs eines Vertrags berechtigt zur Kündigung

Die Beklagte betreibt ein Institut, dessen Gegenstand Lebens- und Bewusstseinscoaching ist. Der Kläger schloss einen Vertrag betreffend Lebens- und Bewusstseinscoaching bei der Beklagten zu ...

[08.01.2019] Auch bei befristeten Verträgen muss auf außerordentliches Kündigungsrecht des Verbrauchers hingewiesen werden

Die Parteien des zugrunde liegenden Falls stritten um Ansprüche nach Widerruf eines zur Finanzierung eines Fahrzeugkaufes abgeschlossenen Darlehensvertrages. Der Kläger kaufte bei der Beklagten ...

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Vertragsrecht

Vertragswidrige einseitige Kürzung des Leistungsumfangs eines Vertrags berechtigt zur KündigungAusschluss einer Kündigung durch AGB unwirksam

Wird der Leistungsumfang eines Vertrags vertragswidrig einseitig gekürzt, steht dem Vertragsnehmer ein Recht zur fristlosen Kündigung zu. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Augsburg hervor.


Die Beklagte betreibt ein Institut, dessen Gegenstand Lebens- und Bewusstseinscoaching ist. Der Kläger schloss einen Vertrag betreffend Lebens- und Bewusstseinscoaching bei der Beklagten zu einer Jahresgebühr von 2.199 Euro ab. Hierin enthalten waren mehrere Seminare und Webinare sowie die tägliche Betreuung in einer WhatsApp-Gruppe.

Beklagte ändert Bedingungen für WhatsApp-Gruppe

Die täglichen Dankbarkeitsnachrichten der Teilnehmer per WhatsApp sollten, wie die Beklagte etwa vier Monate nach Vertragsschluss mitteilte, nunmehr nur noch für die Dauer von fünf Minuten pro Teilnehmer durch die Beklagte angehört werden. Wer sich fünf Tage nicht in der WhatsApp-Gruppe meldet, sollte aus der WhatsApp-Gruppe entfernt werden.

Kläger beruft sich aufgrund gekürzter Leistungen auf außerordentliches Kündigungsrecht

Der Kläger kündigte daraufhin den Vertrag und berief sich auf sein außerordentliches Kündigungsrecht, da er der Ansicht ist, dass die Beklagte Leistungen gekürzt habe und forderte die anteilige Kursgebühr für die Restlaufzeit zurück. Die Beklagte verweigerte die Rückzahlung, da es sich nicht um eine Leistungskürzung gehandelt habe, sondern die Ausübung ihres Leistungsbestimmungsrechts.

Leistungskürzung berechtigt zur Kündigung

Das Amtsgericht Augsburg verurteilte die Beklagte zur anteiligen Rückerstattung der Kursgebühren, da die Beklagte vertragswidrig einseitig den Leistungsumfang gekürzt habe. Das Gericht sah diese Leistungen als nicht unwesentlichen Teil des Jahresseminars an, welche zukünftig nicht mehr erfüllt werden und gab der fristlosen Kündigung des Klägers statt. Der Ausschluss der Kündigung durch AGB war unwirksam. Die eingelegte Berufung wurde zurückgenommen, das amtsgerichtliche Urteil ist rechtskräftig.


Amtsgericht Augsburg/ra-online


AG Augsburg, Urteil vom 02.05.201972 C 5499/17 -



veröffentlicht: 11.01.2019

entschieden am: 02.05.2019

Meldung: 26896

 

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